Wirtschaftliche Bedeutung erlangte der Ort in der Vergangenheit durch den Olitätenhandel (Oleum = lat. Das Oel). Wildwachsende Kräuter, Heilpflanzen, Beeren, Wurzeln, Baumrinden und Kusteln (Tannen- und Fichtenzapfen) waren reichlich vorhanden und bildeten den Rohstoff zur Herstellung von Balsamen, Oelen, gebrannten Wassern, Pillen, Tinkturen und Extrakten. Diese heilsamen Arzneien wurden durch Austräger mit dem Reff oder Ranzen auf dem Rücken in ganz Mitteleuropa vertrieben. Die jahrhundertealte Tradition der Olitätenherstellung in Familienbetrieben und der Vertrieb dieser Heilmittel durch Buckelapotheker oder „Raanzer" ist typisch für das Gebiet um Oberweißbach und einzigartig in ganz Deutschland.

Der erholsame Wald und die freigiebige Natur laden zum Wandern und zur aktiven Erholung auf einem ausgedehnten, gut beschilderten Wanderwegenetz ein. Ein neu eingerichteter Kräuterlehrpfad vom Fröbelhaus zum Fröbelturm gibt als Teilstück der Thüringer Olitätenwege, Auskunft über unserer heimischen Kräuter. Das Gebiet um Oberweißbach gehört zum beiderseits des Mittellaufes der Schwarza gelegenen „Thüringer Kräutergarten", in dem sich die Anfänge der Heilmittelherstellung nahezu im Dunkel der Geschichte verlieren. Mutter Natur hat mit dem typischen Gebirgsklima, den vorherrschenden Böden, reich an mineralischen Nährstoffen, selbst Hand angelegt und diesen Garten ohne künstliche Begrenzungen mit einer Fülle von Heilpflanzen, Wald- und Wiesenkräutern geschaffen. Wer ihn mit offenen Augen durchwandert, wird seine Schönheit und Vielfalt entdecken.

siehe auch www.olitaetenland.de


Mittwoch, 29. März 2017 erstellt von brainsolution.de anmelden
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